Der Status, den Ihre Website an Google sendet, ist entscheidend dafür, wie Google Ihre Inhalte entdeckt und indexiert.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass Ihre Website mit dem richtigen Status antwortet, da dies beeinflusst, ob Ihre Inhalte für die Indexierung berücksichtigt werden können, wie oft sie gecrawlt werden und wie sie in den Suchergebnissen erscheinen. Diese Fehler werden im Bericht Indexing in der Google Search Console angezeigt.
Daher ist es wichtig, ein grundlegendes Verständnis der Statuscodes zu haben, die Ihre Website anzeigen kann, wenn Google Ihre Inhalte crawlt.
In diesem Artikel
Wie Statuscodes das Crawling und Indexing beeinflussen
Übersicht der HTTP-Statuscodes
Wenn ein Browser oder Crawler (wie Googlebot) eine Seite anfordert, gibt Ihr Webserver einen Statuscode zurück. Diese Codes fallen in mehrere Kategorien:
- 2xx (Erfolg): Die Anfrage war erfolgreich, was bedeutet, dass Googlebot die Seite für die Indexierung crawlen kann.
- 3xx (Weiterleitung): Die Seite wurde verschoben oder weitergeleitet. Googlebot folgt bis zu 10 Weiterleitungen, bevor er die endgültige Seite für die Indexierung berücksichtigt.
- 4xx (Client-Fehler): Die Seite kann nicht gefunden oder abgerufen werden. Diese Seiten werden normalerweise nicht indexiert, und Google wird bereits indexierte Seiten schließlich entfernen.
- 5xx (Server-Fehler): Auf der Serverseite ist etwas schiefgelaufen. Wenn diese Fehler weiterhin auftreten, verlangsamt Googlebot seine Besuche und entfernt diese Seiten möglicherweise schließlich aus seinem Index.
Detaillierte Aufschlüsselung der Statuscodes
Hier sind die Details zu jedem der HTTP-Statuscodes, die Ihr Webserver zurückgeben kann:
2xx (Erfolg)
- 200 (OK): Dies bedeutet, dass Googlebot den Inhalt der Seite erfolgreich crawlen kann. Ein 200er-Status ist ein gutes Zeichen, obwohl er nicht garantiert, dass Ihre Seite indexiert wird, ist er immer noch der beste Ausgangspunkt.
- 201 (Erstellt), 202 (Akzeptiert): Googlebot wartet kurz auf den Inhalt. Wenn er nicht eintrifft, wird die Seite möglicherweise wie eine leere oder Fehlerseite behandelt, was für die Indexierung nicht gut ist.
- 204 (Kein Inhalt): Dies bedeutet, dass auf der Seite nichts für Googlebot zum Indexieren vorhanden ist. Dies führt oft zu einem sogenannten „Soft 404“ in der Google Search Console, was darauf hindeutet, dass der Inhalt möglicherweise fehlt.
3xx (Weiterleitung)
- 301 (Dauerhaft verschoben): Die Seite wurde dauerhaft zu einer anderen URL verschoben, daher folgt Google der Weiterleitung und behandelt die neue URL als Hauptseite.
- 302 (Gefunden) & Andere 3xx-Codes: Dies sind temporäre Weiterleitungen oder weniger eindeutige Signale. Google folgt der Weiterleitung, behandelt die neue Seite aber möglicherweise nicht als Hauptseite. Außerdem folgt Googlebot nur einer Kette von bis zu 10 Weiterleitungen, bevor er aufgibt.
4xx (Client-Fehler)
- 404 (Nicht gefunden) & Andere 4xx-Codes: Die Seite existiert nicht oder ist unter dieser URL nicht verfügbar. Google wird diese Seiten nicht indexieren, und alle Seiten, die bereits unter dieser URL indexiert waren, werden schließlich entfernt.
- 429 (Zu viele Anfragen): Dies bedeutet, dass der Server überlastet ist. Dies wird wie ein Serverfehler behandelt, sodass Googlebot seltener crawlt, was sich darauf auswirken kann, wie schnell Ihre neuen oder aktualisierten Seiten in der Suche erscheinen. Sie sollten Ihren Hosting-Anbieter bitten, die Serverprotokolle auf Details zu prüfen, die diese Fehler verursachen.
5xx (Server-Fehler)
- 500 (Interner Serverfehler), 503 (Dienst nicht verfügbar) & Andere 5xx-Codes: Diese zeigen an, dass der Server die Seite aus irgendeinem Grund nicht liefern kann. Wenn diese Fehler nicht verschwinden, crawlt Googlebot seltener, und Ihre Seiten könnten mit der Zeit aus Googles Index entfernt werden. Sie sollten Ihren Hosting-Anbieter bitten, die Serverprotokolle auf Details zu prüfen, die diese Fehler verursachen.
Wie Statuscodes die Präsenz Ihrer Website in der Google Suche beeinflussen
- Crawling-Häufigkeit und -Tiefe: Wenn Googlebot weiterhin 5xx-Fehler oder viele 4xx-Seiten sieht, wird er Ihre Website seltener besuchen. Das bedeutet, dass neue oder aktualisierte Seiten länger brauchen könnten, um in den Suchergebnissen zu erscheinen.
- Indexierung von Inhalten: Nur Seiten, die einen erfolgreichen 2xx-Status zurückgeben oder ordnungsgemäße 3xx-Weiterleitungen verwenden, haben eine gute Chance, in Googles Index zu erscheinen oder dort zu bleiben.
- Nutzererfahrungssignale: Obwohl Statuscodes hauptsächlich für Googlebot bestimmt sind, sind sie auch für echte Besucher wichtig. Eine Website, die die richtigen Codes zurückgibt, ist benutzerfreundlicher, was Ihre organische Suchleistung indirekt steigern kann.
Das Verständnis und die ordnungsgemäße Verwaltung von HTTP-Statuscodes sind entscheidend für die Aufrechterhaltung einer gesunden Beziehung zu Googles Webcrawlern.
Indem Sie sicherstellen, dass Ihr Server die richtigen Codes zurückgibt – 2xx für zugängliche Inhalte, sorgfältige Verwendung von 3xx-Weiterleitungen und minimale 4xx- oder 5xx-Fehler –, schaffen Sie eine Umgebung, in der Googlebot Ihre Seiten effizienter crawlen und indexieren kann.
Die regelmäßige Überwachung des Berichts Indexierung in der Google Search Console auf Fehler und schnelles Handeln bei der Erkennung problematischer Statuscodes hilft, die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen aufrechtzuerhalten und zu verbessern.
Kurz gesagt, die korrekte Handhabung von HTTP-Statuscodes ist ein wesentlicher Bestandteil einer soliden, langfristigen SEO-Strategie.