HTTP-Header sind zusätzliche Informationen, die zusammen mit einer HTTP-Anfrage oder -Antwort zwischen einem Client (wie einem Webbrowser) und einem Server gesendet werden. T
Diese Header liefern Metadaten über die Anfrage oder Antwort und können verwendet werden, um das Verhalten des Servers oder Clients zu ändern.
Beispiele für die Verwendung von HTTP-Headern:
- Content-Type: Gibt den Typ des gesendeten Inhalts an, z. B. text/html für HTML-Seiten oder application/json für JSON-Daten.
- User-Agent: Identifiziert die Client-Anwendung, die die Anfrage stellt, wie z. B. den Webbrowser oder einen Suchmaschinen-Crawler.
- Cache-Control: Weist den Browser oder zwischengeschaltete Caches an, wie mit dem Caching der Antwort umzugehen ist, z. B. max-age=3600 zum Cachen der Antwort für eine Stunde.
- Authorization: Enthält Anmeldeinformationen zur Authentifizierung des Clients gegenüber dem Server, oft in Form eines Bearer-Tokens.
- Referrer: Gibt die URL der Seite an, die zur aktuell angeforderten Seite verlinkt hat, nützlich für die Verfolgung von Traffic-Quellen.
- Cookie: Sendet zuvor vom Server gesetzte Cookies zurück an den Server, was die Verwaltung von Sitzungen und die Nachverfolgung von Benutzern ermöglicht.
- Content-Encoding: Gibt jede Kodierung an, die auf den Antwortinhalt angewendet wurde, z. B. gzip für komprimierte Daten.
HTTP-Header spielen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des Verhaltens von Webanwendungen und ermöglichen Funktionen wie Authentifizierung, Caching, Inhaltsverhandlung und mehr. Sie bieten eine Möglichkeit für Clients und Server, zusätzliche Informationen und Anweisungen über den grundlegenden Anfrage- und Antwortinhalt hinaus auszutauschen.